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Beispielbilder an der westlichen Ostsee


Die folgenden Bilder sind alle an der Ostseeküste im Bereich der Kieler Bucht aufgenommen, meist bei Winden aus östlichen Richtungen. Nur bei den Windstärken 11 und 12 sind die Bilder bei Westwinden aufgenommen, da hier Orkan aus Osten äußerst selten ist!



Windstärke 0 (Windstille)

Auswirkung: Spiegelglatte See.

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zum Bild: Ist nicht häufig hier... Im Bild sind noch Reste leichter Dünung zu erkennen.



Windstärke 1 (leiser Zug)

Auswirkung: Kleine, schuppenförmig aussehende Kräuselwellen ohne Schaumkämme.

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zum Bild: Aufnahme bei warmen und sehr ruhigen Hochdruckwetter am Leuchtturm Bülk.



Windstärke 2 (leichte Brise)

Auswirkung: Kurze kleine Wellen, die Kämme brechen nicht.

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zum Bild: Aufnahme bei warmen und ruhigen Hochdruckwetter am Leuchtturm Bülk.



Windstärke 3 (schwache Brise)

Auswirkung: Langsam fangen die Kämme der Wellen an zu brechen.

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zum Bild: Aufnahme bei Hochdruckwetter am Leuchtturm Bülk.



Windstärke 4 (Mäßige Brise)

Auswirkung: Die Wellen sind noch klein, werden aber länger. Weiße Schaumköpfe treten auf. Die See fängt an zu rauschen.

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zum Bild: Aufnahme bei Ostwind am Leuchtturm Bülk.



Windstärke 5 (Frische Brise)

Auswirkung: Überall weiße Schaumkronen; die Wellen werden länger.

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zum Bild: Aufnahme bei Ostwind am Leuchtturm Bülk.



Windstärke 6 (starker Wind)

Auswirkung: Beim Brechen der Wellen entstehen weiße Schaumflächen; große Wellen entstehen.

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zum Bild: Aufnahme bei Ostwind am Leuchtturm Bülk.



Windstärke 7 (steifer Wind)

Auswirkung: Die weißen Schaumflächen; bilden Streifen in die Windrichtung. Die sich brechende See erzeugt ein dumpfes rollendes Geräusch.

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zum Bild: Aufnahme bei Ostwind am Leuchtturm Bülk.



Windstärke 8 (stürmischer Wind)

Auswirkung: See türmt sich. Die Streifenbildung des Wasserschaums in die Windrichtung ist jetzt voll entwickelt. Das Geräusch der sich brechenden See ist in größerer Entfernung hörbar.

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zum Bild: Aufnahme bei Ostwind am Yachthafen in Schilksee.



Windstärke 9 (Sturm)

Auswirkung: Hohe Wellenberge mit Kämmen von beträchtlicher Länge. Von den Kanten der Kämme beginnt Gischt abzuwehen. Der Schaum legt sich in ausgeprägten Streifen in die Windrichtung.

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zum Bild: Aufnahme bei Ostwind am Leuchtturm Bülk.



Windstärke 10 (schwerer Sturm)

Auswirkung: Sehr hohe Wellenberge mit langen, überbrechenden Kämmen. See weiß durch Schaum. Schweres, stoßartiges Rollen der See. Sicht durch Gischt stark beeinträchtigt.

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zum Bild: Aufnahme bei Ostwind mit Schneetreiben am Leuchtturm Bülk.



Windstärke 11 (orkanartiger Sturm)

Auswirkung: Außergewöhnlich hohe Wellenberge. See völlig weiß Luft mit Schaum und Gischt angefüllt. Erhebliche Sichtbehinderung durch Gischt. Rollen der See wird zum Getöse.

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zum Bild: Aufnahme bei Weststurm am Ausgang der Kieler Förde (Nähe Leuchtturm Bülk).



Windstärke 12 (Orkan)

Auswirkung: Alles weiß vom Gischt und Schaum. Jede Fernsicht hört auf.

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zum Bild: Die Aufnahme wurde während des Orkans "Erwin" am 8. Januar 2005 am Yachthafen in Strande aufgenommen. Die Förde ist weiß vor Gischt und Schaum. Aber erst draußen auf See werden die Wellen wegen des ablandigen Orkans größer.


© Copyright: 1999-2011 Mario Lehwald
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